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Baubegleitungszuschuss 431 - Ersterwerbsvorhaben im Neubau

Bei Ersterwerbsvorhaben im Neubau ist es möglich, dass der Investor (i.d.R. ein Bauträger) keinen Energieeffizienz-Experten aus der Expertenliste für die energetischen Fachplanungs- und Baubegleitungsleistungen beauftragt. In diesen Fällen müssen die Ersterwerber selbst die Beauftragung eines Experten für eine Antragstellung in der investiven Förderung übernehmen. Für eine Förderung im Baubegleitungszuschuss gilt auch für die Ersterwerber eine Antragstellung vor Beginn der Bauarbeiten.
Grundsätzlich gilt für Wohnungseigentümergemeinschaften (WEG), dass diese Zuschussempfänger werden. Hierfür stellt der Vertretungsberechtigte (z. B. der Verwalter der WEG) oder ein anderer Bevollmächtigter im KfW-Zuschussportal (www.kfw.de/zuschussportal) einen gemeinschaftlichen Antrag. Bei noch nicht entstandenen (neuen) WEG stellen die Ersterwerber vor Vorhabensbeginn einen Antrag als Gruppe (nicht als WEG).
Da es für eine Förderung im Baubegleitungszuschuss nicht möglich ist, dass mehrere Experten für dieselbe Leistung an einem Neubau tätig werden, können die Experten eine koordinierende Hilfestellung übernehmen. Dazu könnte z. B. beim Bauträger zu bereits eingebundenen Experten angefragt oder mit dem Bauträger abgesprochen werden, dass weitere Käufer informiert oder eine Kontaktherstellung zum Experten ermöglicht wird. Die für den Experten dadurch entstehenden Zusatzaufwände sind förderfähig.